Beerdigungen in den sieben Gemeinden

Beerdigung in den sieben GemeindenEine wichtige Aufgabe der Seelsorge ist es, Menschen zu helfen, sich von Angehörigen zu verabschieden und sie zu begleiten. Durch die größer werdenden Verbünde ist nicht mehr alles zu ermöglichen, was wünschenswert ist. Deswegen hier zusammengefasst, was wir in den Gemeinden anbieten können:

Nach der Feststellung des Todes

Für gewöhnlich melden sich die Angehörigen bei einem Bestatter ihrer Wahl. Es gibt aber ebenso die Möglichkeit, sich bei jemanden im Pastoralteam oder in den Pfarrbüros zu melden. Hier können auch Bestatter genannt werden, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Zunächst müssen dann Ort und Datum für die Beisetzung festgelegt werden. Wer eine Beisetzung auf unseren katholischen Friedhöfen wünscht, kann persönlich einen Termin vereinbaren. Bei städtischen und anderen Friedhöfen muss das Wochenende abgewartet werden, bevor ein Termin festgelegt werden kann. Wer einen Geistlichen am Wochenende kontaktiert, kann für gewöhnlich einen Termin auf den eigenen Friedhöfen abstimmen.

Festlegung von Ort und Grab

Grundsätzlich gilt: Alle, die katholisch sind und zum Pastoralen Raum gehören, können auf den Friedhöfen in St. Clara, St. Kaiser Heinrich und St. Joseph beigesetzt werden. Ebenso ist das möglich bei Ehepartnern oder Kindern, auch wenn sie nicht katholisch sind. Wenn ältere Menschen zur Pflege in einem Altenheim waren und nicht mehr vor Ort leben konnten, werden sie selbstverständlich in ihrer Heimat die Möglichkeit zur Beisetzung haben.
Auf unseren Friedhöfen kann gewählt werden zwischen Wahlgrabstätten, Reihengrabstätten und Urnengrabstätten.
Es kommt immer häufiger vor, dass Angehörige sich nicht in der Lage sehen, das Grab auf Dauer zu pflegen oder es sind keine Angehörigen da oder leben nicht vor Ort. Aus diesem Grund haben unsere Gemeinden das Angebot erweitert um pflegefreie Grabstätten. Das sind Grabstätten ohne Gestaltungsmöglichkeit, bei denen die Pflege im Kauf des Grabes enthalten ist. Die Kirchengemeinden unterhalten und pflegen diese Gräber (z.B. Raseneinsaat) und errichten ein Grabmal, auf dem folgende Daten des Verstorbenen zu lesen sind: Name, Vorname, Geburtsdatum und Sterbedatum. Die christlichen Friedhöfe nehmen dort den besonderen Auftrag wahr, die Würde des Menschen auch im Tod durch Vermerk des Namens zu achten. Jeder, der dort beigesetzt wird hat einen Ort und einen Namen. So wird keiner im Tod plötzlich anonym.
Auskünfte über Preise, Liegezeiten usw. können in den Pfarrbüros erfragt werden.
Damit die Seelsorger auf die Wünsche der Familie eingehen können, ist zuvor ein Gespräch nötig, zu dem derjenige, der die Feier hält, sich vorher telefonisch anmelden wird. Lied- und Textwünsche oder Details zu Leben und Glauben des Verstorbenen werden dort miteinander abgesprochen.

In der Regel wird die Trauerfeier an dem Ort gehalten, den die Angehörigen ausgesucht haben. Im Verbund haben wir die Möglichkeit in den der Friedhöfe angeschlossenen Kapellen (St. Kaiser Heinrich (50 Pers.), St. Joseph (40 Pers.), St. Clara (70 Pers) den Gottesdienst zu halten oder in allen sieben Kirchen des Pastoralen Raumes. Normalerweise werden die Eucharistiefeiern mit den Werktagsmessen verbunden, da geringe Teilnahme in Zahl und Mittun diese ausschließen.

Die Adressen unserer Friedhöfe

Friedhof  Straße Ort
St. Clara Am Ölpfad 44263 Dortmund
St. Joseph Busenbergstraße 44269 Dortmund
St. Kaiser Heinrich Höchstener Straße 44267 Dortmund